🐶🐱 Hund & Katze

Verdauungsprobleme beim Hund & Katze

Bauchschmerzen, Blähungen, unregelmäßiger Stuhlgang – Verdauungsprobleme haben viele Ursachen. Wir klären sie beim Hausbesuch und leiten die richtige Behandlung ein.

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Was steckt hinter Verdauungsproblemen?

Verdauungsprobleme bei Hunden und Katzen umfassen ein breites Spektrum: von kurzfristiger Magenreizung durch Futterwechsel bis hin zu chronischen Erkrankungen wie IBD (Inflammatory Bowel Disease) oder Pankreatitis. Häufige Symptome: Bauchgrummeln, Blähungen, Flatulenz, weicher oder unregelmäßiger Stuhlgang, Appetitlosigkeit oder gesteigerter Hunger.

Häufige Ursachen: Abrupter Futterwechsel, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien (z.B. Getreideintoleranz, Proteinüberempfindlichkeit), Parasiten (Giardien, Würmer), Magenentzündung (Gastritis) oder Dünndarmerkrankungen. Probiotika und eine angepasste Diät helfen oft bei leichten Fällen.

Wir tasten den Bauch beim Hausbesuch ab (Palpation), fragen nach Futter und Gewichtsveränderungen und empfehlen je nach Befund eine Kotprobe, ein Blutbild oder eine Diätumstellung. Bei Verdacht auf IBD, Pankreatitis oder Fremdkörper überweisen wir für weitere Diagnostik (Ultraschall).

Auf einen Blick

  • 🍚 Schonkost (Hühnchen + Reis) und Probiotika oft erster Schritt
  • 🔬 Kotprobe empfohlen: Parasiten als häufige Ursache ausschließen
  • 🫁 IBD und Pankreatitis: Diagnose durch Blutbild + ggf. Ultraschall
  • 🍖 Futterwechsel immer langsam (7–10 Tage) – plötzlicher Wechsel stört die Darmflora

So läuft der Hausbesuch ab

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Anamnese

Futter, Häufigkeit, Symptome, Gewicht.

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Bauchpalpation

Wir tasten auf Schmerzhaftigkeit, Gasansammlungen, Tumoren.

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Kotprobe

Parasitenausschluss.

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Behandlung

Schonkost, Probiotika, Diät oder Medikamente.

Häufige Fragen

Was ist die beste Diät bei Verdauungsproblemen?
Für akute Probleme: Schonkost (gekochtes Hühnchen + weißer Reis oder Süßkartoffel, kein Salz) für 2–3 Tage, dann langsam zurück zum Normalfutter. Bei chronischen Problemen: hypoallergene Diät oder spezielles Gastrointestinal-Futter nach tierärztlicher Empfehlung.
Wann sind Verdauungsprobleme beim Tier ernst?
Bei Blut im Stuhl, anhaltendem Gewichtsverlust, starker Apathie, Bauchschmerzen (Tier will nicht angefasst werden), über 48h anhaltendem Erbrechen oder Durchfall – bitte Tierarzt.
Können Hunde laktoseintolerant sein?
Ja – die meisten erwachsenen Hunde und Katzen vertragen Milchprodukte schlecht (Laktoseintoleranz). Kleine Mengen Hartkäse sind meist okay, Milch und Sahne hingegen können Durchfall verursachen.
Was ist IBD und wie wird es behandelt?
Inflammatory Bowel Disease (chronisch entzündliche Darmerkrankung) ist eine anhaltende Entzündung der Darmschleimhaut. Symptome: chronischer Durchfall, Erbrechen, Gewichtsverlust. Diagnose durch Biopsie (Endoskopie). Behandlung: spezielle Diät, Probiotika, Immunsuppressiva.

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